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	<title>Psychologische Hilfe vor und nach der Geburt &#187; Frauen</title>
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	<description>Inga Erchova, Dipl.-Psychologin</description>
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		<title>Der Abschied von der guten Mutter.</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 08:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der (übermäßig) guten Mutter ist hier ein idealisiertes Bild gemeint, das einige von uns von ihrer eigenen Mutter in sich tragen. Es wird mit Aussagen beschrieben wie „Meine Mutter ist meine beste Freundin“,  „Meine Mutter war immer für mich da, wenn ich sie gebraucht habe“, „Ich habe nur gute Erinnerungen an meine Mutter, nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der (übermäßig) guten Mutter ist hier ein idealisiertes Bild gemeint, das einige von uns von ihrer eigenen Mutter in sich tragen. Es wird mit Aussagen beschrieben wie „Meine Mutter ist meine beste Freundin“,  „Meine Mutter war immer für mich da, wenn ich sie gebraucht habe“, „Ich habe nur gute Erinnerungen an meine Mutter, nichts Negatives kommt mir in den Sinn“.</p>
<p>Um eins klar zu stellen –  die ideale Mutter gibt es nicht. So ein idealisiertes und undifferenziertes Bild der eigenen Mutter ist wie ein geistiger Zufluchtsort, in dem wir uns wohl und geborgen fühlen. Wir brauchen uns nicht mit eigenen, vielleicht schmerzvollen Erfahrungen auseinander zu setzen, denn dazu besteht offenbar kein Grund. Wir schützen unsere Mutter und damit schützen wir uns selbst vor eventuellen Schäden, die wir aus der Kindheit hätten mitbringen können.</p>
<p>Dieses Bild ist so hartnäckig wie Unkraut, das immer wieder aus der Erde spießt. Dabei bremst das Bild der idealen Mutter unsere persönliche Entwicklung und die seelische Reifung. Nur in der frühen Kindheit ist das uneingeschränkte Vertrauen in die Mutter und ihre Liebe notwendig, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Spätestens in der Pubertät machen wir Erfahrungen und gewinnen Einsichten, die unser Bild von der Mutter differenzierter und facettenreicher macht. Nicht alles, was von ihr kommt, schmekt nach süßer Muttermilch. Wenn die Wölfin ihre Babys stillt, ist es ein Meer der Wonne, das die Außenwelt weit hinter sich lässt. Wenn sie ihren Sprösslingen das Jagen beibringt, zeigt sie ihre Zähne und spornt sie zu aggressivem Verhalten an.</p>
<p>Die Frauen, die im Erwachsenenalter noch ein idealisiertes Bild von ihrer Mutter haben, sind häufig ängstlich und infantil. Sie haben Angst, sich offen zu äußern, mit ihrer Meinung anzuecken. Oft haben sie überhaupt keine eigene Meinung. Sie verschenken ihre Talente und machen sich klein.  Die Vorstellungen von der idealen Mutter sind wie Milchzähne, die uns eines Tages ausgedient haben. Sie fallen aus, um den Platz für eine neue Entwicklung frei zu machen.</p>
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		<title>Persönliches Wachstum durch die Mutterschaft.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 22:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stellenwert der Mutterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="90" height="90" src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2009/07/Picture-3-150x150.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Vieler Frauen, die schwanger werden, sehen trotz aller Freude den herankommenden „Einschränkungen“ mit Bedauern entgegen. „Ich habe doch nicht dafür studiert und Karriere gemacht, um Mama zu sein. Ich werde versuchen, so schnell wie möglich wieder zu arbeiten.“ Oder „ich hoffe, ich verschwinde danach nicht komplett von der Bildfläche und verdumme nicht ganz durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vieler Frauen, die schwanger werden, sehen trotz aller Freude den herankommenden „Einschränkungen“ mit Bedauern entgegen. „Ich habe doch nicht dafür studiert und Karriere gemacht, um Mama zu sein. Ich werde versuchen, so schnell wie möglich wieder zu arbeiten.“ Oder „ich hoffe, ich verschwinde danach nicht komplett von der Bildfläche und verdumme nicht ganz durch die Zeit zuhause.“ Wir lassen die Außenwelt den größten Teil unserer Persönlichkeit ausmachen &#8211; die Arbeit, die Anerkennung, das Aussehen. Wir haben das Gefühl, durch die Mutterschaft unsere Persönlichkeit zu verlieren, ein Niemand zu werden, weil wir nicht gewohnt sind, in unserer Innenwelt zu leben.</p>
<p>Ich möchte nicht missverstanden werden. Ich bin dafür, dass Frauen ihren Berufen und Berufungen nachgehen, das tue ich auch und finde es wichtig.  Ich möchte nur nicht die Mutterschaft und die Zeit zuhause als etwas sehen, was uns Frauen aufhält, verlangsamt oder verunstaltet. Ganz im Gegenteil.</p>
<p>Die Geburt und die Zeit nach der Geburt, die ersten Schritte in der Beziehung zum eigenen Kind sind eine einzigartige Gelegenheit im Leben einer Frau, sich selbst wahrhaftig kennen zu lernen. Das sind Grenzerfahrungen, die von der Intensität, wenn man ihnen mit offenem Herzen und Augen begegnet, jede berufliche Herausforderung leicht in den Schatten stellen können. In dieser Zeit erweitert sich der Blickwinkel auf unseren Schatten – die unbewussten Seiten unserer Persönlichkeit. Der Schatten spiegelt sich in dem, wie wir die Geburt und die Zeit danach erleben, aber vor allem in der Beziehung mit unserem Kind.  Unsere Kinder halten uns den Spiegel vor. Es erscheint so schwer, Kinder groß zu ziehen, nicht weil man sie viel wickeln oder tragen muss, sondern weil sie uns mit unserem Schatten konfrontieren &#8211;  Seiten, die wir nicht mögen, die uns weh tun, die wir nicht als eigene anerkennen wollen. Es erfordert viel Mut und liebevolle Unterstützung, dem eigenen Schatten zu begegnen. Doch wenn wir das tun, integrieren wir neue Seiten von uns und werden kompletter. Alte Konflikte lösen sich, die Partnerschaft bekommt neue Impulse, viele Alltagssituationen werden nach ihrem wahrem Maß gemessen.</p>
<p>Deswegen sind die 1-2 Jahre nach der Geburt keine Zeit der Degradierung, sondern die Zeit des persönlichen Wachstums, wenn wir sie so nutzen. Wir verändern uns. Wie vorher sein zu wollen, würde bedeuten, nur mit einer Hälfte weiter laufen zu wollen. Danach sind wir anders – reifer, erwachsener, vollkommener.</p>
<p><img src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2009/07/Picture-3.png" alt="" title="" width="500" height="332" class="aligncenter size-middle wp-image-335" /></p>
<p>Bild Quelle: Flickr.</p>
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		<title>Schön, erfolgreich, depressiv.</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga</dc:creator>
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		<category><![CDATA[berufstätige Frauen mit Wochenbettdepression]]></category>
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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="90" height="90" src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2009/02/bilddepr-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Mit der Wochenbettdepression verbinden wir oft ein Bild von sozial schwachen Familien, allein erziehenden Müttern, ungewollten Schwangerschaften oder schwachen, neurotischen Frauen. Einer erfolgreichen berufstätigen Frau, die ihr Leben fest im Griff hat, kann es, glauben wir, nicht passieren. Doch die Realität sieht anders aus.
Berufstätige Frauen, die einen Anspruch haben, auf der Karriereleiter viel zu erreichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Wochenbettdepression verbinden wir oft ein Bild von sozial schwachen Familien, allein erziehenden Müttern, ungewollten Schwangerschaften oder schwachen, neurotischen Frauen. Einer erfolgreichen berufstätigen Frau, die ihr Leben fest im Griff hat, kann es, glauben wir, nicht passieren. Doch die Realität sieht anders aus.</p>
<p>Berufstätige Frauen, die einen Anspruch haben, auf der Karriereleiter viel zu erreichen, sind oft von einem Leistungsgedanken getrieben.  Schon in der Schule haben sie gelernt, mit Fleiß und Intelligenz weiter zu kommen. Da die Wirtschaftswelt von Männern dominiert wird, lernen sie später, nach den „männlichen“ Spielregeln zu spielen. Das heißt, sie leben in der konkreten Welt, in der Probleme mit Zahlen belegt, mit Argumenten diskutiert, und mit Managementtools gelöst werden. Sie glauben an die Überlegenheit des logischen Denkens über die Intuition und an die Allgemeingültigkeit des gesunden Menschenverstands. Sie wissen, was „normal“ und was „komisch“ ist und sind sich sicher, dass nichts sie so schnell aus der Bahn des geregelten Lebens werfen kann.</p>
<p>Dann trifft sie den „Richtigen“ und wird schwanger. Es ist soweit, das Baby ist da und es ist doch alles anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Das Gefühl vom Glück ist nicht so absolut und unbeschwert wie erwartet. Es ist getrübt durch etwas, das sie nicht in Worte fassen kann.  Sie erkennt sich selbst nicht wieder. Was ist aus der vernünftigen und positiven Frau geworden? Sie weint, hat Angst, ist überfordert. Der Boden verschwindet unter den Füßen. Es droht der komplette Zusammenbruch. Sie versucht an der alten, ihr bekannten konkreten Welt fest zu halten, indem sie nach festen Regeln und Abläufen für sich selbst und das Baby sucht: Stillen nach der Uhr, einschlafen nur im eigenen Bettchen, nicht an der Brust einschlafen lassen, nicht zu lang auf dem Arm halten, etc. Doch das Baby ist eigenwillig. Es ist mit einer Naturgewalt zu vergleichen. Seine Befindlichkeiten sind subtil, unbewusst und permanent im Fluss.  Mann kann sagen, das Baby kommt aus dem Jenseits und verweilt noch im Kosmos der universellen Energie, für die wir längst unempfänglich geworden sind. Der hormonale Sturz nach der Geburt und die damit verbundenen Stimmungsschwankungen sind ein intelligenter Weg der Natur, um die Befindlichkeiten der Mutter auf die des Babys einzustimmen, sie einander näher zu bringen, damit die Mutter das Baby besser versteht, spürt und sich mit ihm verbindet.</p>
<p>Diese Umstellung wirkt auf eine berufstätige „Frau von Welt“ krasser, als eine Lebenskrise. Es ist ein Zusammenbruch dessen, womit sie sich bisher identifiziert und was ihre Persönlichkeit ausgemacht hat. Sie ist nun vom Gegenteil der konkreten Welt umgeben – der subtilen und unbewussten Emotionen, der Intuition, der animalischen Instinkte, der Mutter-Erde, der kosmischen Energie. Nicht das Denken und Rationalisieren ist nun gefragt, sondern das Sich-Öffnen, die Zeit vergessen, stillen, lieben, geben, sich dem Baby und der Mutterschaft ergeben.</p>
<p><img src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2009/02/bilddepr.jpg" alt="" title="" width="199" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-141" /></p>
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		<title>Stillen wie die Löwin.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 14:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="90" height="90" src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/12/nersing-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="nursing" title="nursing" />Wenn wir vom Stillen sprechen, dann sprechen wir meistens über wie oft, wie lange, Positionen, Techniken oder Stellungen, doch selten über Liebe. Dabei wenn wir lieben, ist es uns völlig egal, wie oft und wie lange, oben oder unten. Wenn wir lieben, dann denken wir überhaupt nicht, sondern fühlen, uns einander nähern, fusionieren. Genau so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir vom Stillen sprechen, dann sprechen wir meistens über wie oft, wie lange, Positionen, Techniken oder Stellungen, doch selten über Liebe. Dabei wenn wir lieben, ist es uns völlig egal, wie oft und wie lange, oben oder unten. Wenn wir lieben, dann denken wir überhaupt nicht, sondern fühlen, uns einander nähern, fusionieren. Genau so ist es auch beim Stillen. Die Mutter und das Baby sind eins, ihre Körper sind verbunden, die Flüssigkeiten fließen, das ist das Leben in seiner nackten Form.</p>
<p>Alles was wir brauchen, um Stillen zu können ist Intimität, Zeit und Ruhe. Die Milch ist nicht nur Nahrung, sondern Liebe, Kommunikation, Nähe, Wärme, Zuwendung, Unterstützung, Fürsorge. Wenn man das Stillen so sieht, erscheint  es völlig absurd, dem Kind die Brust zu verweigern, weil es ja schon satt ist oder „nur&#8221; Aufmerksamkeit braucht. Wenn wir unseren Mann um eine Umarmung bitten, ist es auch nur Aufmerksamkeit?</p>
<p>Beim Stillen sind wir der Mutter Erde und unseren Wurzeln als Säugetiere am nächsten. Wir sind wild und stark wie die Löwin, Katze, Hündin oder Wölfin . Das Stillen fällt leicht, wenn wir uns von all den sich widersprechenden Tipps und Produktempfehlungen frei machen. Stillen muss nicht gelernt werden, wir müssen uns nur daran erinnern &#8211; in den tiefsten Kontakt mit sich selbst zu treten, die Masken ablegen und all die Vorstellungen darüber, was wir sein müssen oder dürfen. Stillen zu können ist ein Segen, unser Kind satt und zufrieden zu sehen, den Geruch und die Zartheit seiner Haut zu spüren, mit ihm eins zu sein. Beim Stillen geht es eigentlich nicht ums Ernähren, sondern vor allem um das Zusammen-Sein.</p>
<p><img src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/12/nersing-400x301.jpg" alt="nursing" title="nursing" width="400" height="301" class="aligncenter size-medium wp-image-379" /><br />
Bildquelle: Flickr</p>
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		<title>Die Supernanny und das Aschenputtel.</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 23:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="90" height="90" src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/11/1737-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Obwohl sich viele über das deutsche Fernsehen beschweren, finde ich es gar nicht so schlecht, vor allem all die Lebensbewältigungsformate, die zu jeder Lebenssituation eine Hilfestellung bieten – vom Hausrenovieren, Schulden–los-Werden bis zum Auswandern und wieder Zurückkehren. Bequem auf dem Sofa können wir die Dramen anderer Menschen mitverfolgen und vielleicht etwas für uns selbst daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich viele über das deutsche Fernsehen beschweren, finde ich es gar nicht so schlecht, vor allem all die Lebensbewältigungsformate, die zu jeder Lebenssituation eine Hilfestellung bieten – vom Hausrenovieren, Schulden–los-Werden bis zum Auswandern und wieder Zurückkehren. Bequem auf dem Sofa können wir die Dramen anderer Menschen mitverfolgen und vielleicht etwas für uns selbst daraus lernen.</p>
<p>Natürlich wollte ich etwas über die Supernanny schreiben. In dieser Episode ging es um die zweite Ehe einer Mutter, ihre zwei Töchter – die ältere (ca. 8 Jahre) aus der ersten Beziehung und die jüngere (2 Jahre) aus der aktuellen. Der Konflikt bestand zwischen der älteren Tochter und ihrer Mutter und dem Stiefvater. Wie das Aschenputtel wurde sie mit Hausarbeit überladen, aus jedem nichtigen Anlass gepeinigt. Ihr wurde Liebe entzogen wie auch  jegliches Recht, Kind zu sein. Alleine schmierte sie sich morgens traurig die Brote, während der Rest der Familie gemütlich zusammen frühstückte, kaum dass sie durch die Tür war. Die jüngere Tochter wurde dagegen liebevoll ins Bett gebracht, betüddelt, beschert und geliebt. Die Kleine war ein Teil der neuen Familie, während die Ältere am ausgestreckten Arm verhungerte. Die Eltern gaben die Schuld der älteren Tochter und ihrem „schlechten Benehmen“. Sie wollten, dass sie sich ändere.</p>
<p>Schnell hatte die Supernanny die Partei des Mädchens ergriffen und die Eltern zu Rede gestellt: „Was hat sie euch angetan? Warum seid ihr so grausam zu ihr?“, ohne versucht zu haben zu verstehen, warum es so ist wie es ist.</p>
<p>Wenn wir uns in unserem Familien- und Freundenskreis umschauen, werden wir feststellen, dass es viele Familien auch mit rein leiblichen Eltern gibt, die ein „gutes“ und ein „schlechtes“ Kind haben – das eine ist ein Schreikind, das andere – ein Superbaby, das eine ist gut in der Schule, studiert und bekommt einen ordentlichen Job, das andere bringt nur schlechte Nachrichten nach Hause, hat zweifelhafte Freunde, verfällt einer Sucht oder wird ewig nicht erwachsen. Und das ist kein Zufall.</p>
<p>Der Ursprung dieses Phänomens liegt darin, dass die Mütter, wenn sie sich von ihren Schattenseiten distanzieren, diese auf ihre Kinder projizieren. Jede Mutter, wie auch jeder Mensch, hat Seiten der Persönlichkeit, die unbewusst, sozusagen im Schatten sind. Der Schatten ist etwas, weswegen wir uns schämen, was uns Angst macht oder weh tut. Schattenseiten sind nicht unbedingt negativ, sie sind nur ins Unbewusste verdrängt. Nur da hören sie nicht auf, zu existieren und unser Verhalten zu bestimmen. Und je mehr sich die Mutter von ihren Schattenseiten distanziert, desto mehr projiziert sie diese auf ihre nächste Umgebung – auf die Kinder. So wird ein Kind zum Träger der Schattenseiten der Mutter, während das andere ihre Wunschbilder verkörpert.</p>
<p>Die Supernanny hätte der Familie wesentlich mehr geholfen, wenn sie sich mit der Mutter über ihre erste Beziehung unterhalten hätte, darüber woran sie gescheitert ist, über die Vorwürfe, die sie sich eventuell macht, über die Vergangenheit, mit der sie abschließen will und was sie alles in der neuen Beziehung besser machen will. Dann würde die Mutter erkennen, dass sie nicht ihre Tochter ablehnt, sondern Teile von sich, die ihr weh tun. Erst wenn die Mutter mit liebevoller Begleitung der Supernanny (Therapeutin, Psychologin, etc.) in die Lage versetzt wird, ihre dunklen Seiten anzunehmen, kann sie ihre Tochter vom Aschenputtel-Dasein befreien.</p>
<p><img src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/11/1737.jpg" alt="" title="" width="350" height="273" class="aligncenter size-full wp-image-89" /></p>
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		<title>Als Vorwort.</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 21:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[feminine Identität]]></category>
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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="90" src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/10/mutter-bild-300x190.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Hallo liebe Leser und vor allem liebe Leserinnen. Dieser Blog widmet sich euch &#8211; Müttern und allen, die es sein wollen, planen oder versuchen. Mein Ziel ist, das Bewusstsein der Frauen in Bezug auf ihre feminine Identität zu stärken.
Obwohl sich Dinge ändern, leben wir immer noch in einer men&#8217;s world. Und ich rede nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leser und vor allem liebe Leserinnen. Dieser Blog widmet sich euch &#8211; Müttern und allen, die es sein wollen, planen oder versuchen. Mein Ziel ist, das Bewusstsein der Frauen in Bezug auf ihre feminine Identität zu stärken.</p>
<p>Obwohl sich Dinge ändern, leben wir immer noch in einer men&#8217;s world. Und ich rede nicht von der Zahl der Männer in Führungspositionen oder ungleichen Gehältern. Es ist die maskuline Art und Weise zu denken und handeln, die in unserer Gesellschaft als allgemein gültig, richtig oder normal verstanden wird. Sie ist konkret, Ergebnis orientiert, logisch, linear, egozentrisch, wenig intuitiv. Eine Mutterschaft lebt dagegen in der subtilen Welt der Emotionen, Intuition, Altruismus, Dingen, die unbewußt sind oder schwer zu benennen sind. Ein Konflikt, das dazu führt, dass Frauen weniger die Protagonistinnen ihrer Mutterrolle werden sondern Opfer oder passive Zuschauer&#8230;</p>
<p>Ich lade euch auf eine Entdeckungsreise der femininen Seele ein.</p>
<p><img src="http://www.mutterinstinkt.net/wp-content/uploads/2008/10/mutter-bild-300x190.jpg" alt="" title="" width="300" height="190" class="aligncenter size-medium wp-image-8" /></p>
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