Ein neues Hobby für die Mama.

Hallo Ihr Lieben, long time no see? Wurdet ihr schon mal von einer Sache, ob Hobby oder ein spannendes Projekt, so richtig mitgerissen? So dass ihr am liebsten nichts anderes mehr tun wolltet? Ich erlebe es gerade mit meinem neuen Hobby – Tango tanzen. Völlig überraschend für mich selbst wurde ich in den Wirbel dieses Tanzes mitgerissen und wie es in der Tangoszene so schön heißt – mit dem Tangovirus infiziert.

Nun, geschieht uns natürlich nichts aus heiterem Himmel, sondern wird uns vom Universum geschickt, oder besser gesagt zugestellt, auf unsere Bestellung versteht sich.

Das Leben mit kleinen Kindern zentriert uns in den eigenen vier Wänden. Jetzt spielt sich hier der Alltag ab im Gegensatz zu früher, also bevor wir Mütter geworden sind, wenn wir zuhause nur zum Schlafen auftauchten. Das Leben zuhause funktioniert anders als in der Außenwelt. Das Zuhause ist ein abgestecktes Feld, überschaubar und vorhersehbar. Hier gestalten wir das Leben nach eigenem Belieben. Hier gibt es keine Konkurrenz, kein Beweisen der eigenen Stärken und keine so großen Erwartungen an uns. Es kann sehr wohltuend erlebt werden, nach all den Jahren im beruflichen Umfeld, das Leben ganz nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können und sich nicht ständig unter Beweis stellen zu müssen. Den ganzen Tag in Pyjamas verbringen – kein Problem.

Soweit so gut, nur wachsen Kinder ja, sie werden größer und brauchen uns… ja auch noch, aber auf eine andere Art und Weise und auch nicht die ganze Zeit. Plötzlich bekommen wir wieder die Möglichkeit, aus unseren vier Wänden auszubrechen und uns für das Leben da draußen zu interessieren. Oder doch noch ein weiteres Kind zulegen? 😉 Ja, die Welt steht nicht still und hat sich in der Zeit, wenn wir zuhause waren, weiter gedreht. Das macht uns natürlich auch Angst: Finden wir uns wieder zurecht? Haben wir den Anschluss noch nicht verpasst?

Bitte verzeiht mir den Vergleich, aber ich glaube die Häftlinge werden aus ähnlichen Beweggründen kurz nach der Freilassung zu Wiederholungstätern, um zu den gewohnten, überschaubaren Leben im Gefängnis zurückzukehren. Die Freiheit scheint ihnen die größere Strafe zu sein als deren Entzug. Das Leben mit kleinen Kindern ist natürlich kein Gefängnis, aber es ist ungesund, darin stecken zu bleiben. Es kann dazu führen, dass wir Kinder für die eigene Verwirklichung benutzen und sie in ihrer eigenen Entwicklung beschneiden. Und was kann uns besser helfen, wieder in die große weite Welt zurückzukehren als nicht die spannenden Hobbies, fordernde Projekte oder völlig neue berufliche Perspektiven. Nicht selten machen sich junge Mütter nach der Babypause selbstständig und verwirklichen sich auf eine neue Art und Weise, die ihrem inneren Wesen viel besser entspricht als der alte Job.

Daher bin ich so glücklich über mein neues Hobby – Tango, das, wie ich mir gut vorstellen kann, eines Tages mehr als nur ein Hobby werden kann. Ich komme wieder raus, treffe neue Leute, lasse mich von den betörenden Tönen des Tangos verführen und in den Wirbel der Drehungen mitziehen. Die Welt da draußen hat mich wieder und meine Kinder sehen mich nicht nur ungekämmt in Pyjamas durch die Wohnung latschen, sondern hübsch gemacht, inspiriert und auf der Suche nach eigener Mitte.

Supervision

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Professionelle Supervision für Hebammen

Wenn wir Zeugen werden, wie ein Kind geboren wird, werden alle Kinder präsent, die wir hatten, die wir nicht hatten, die wir zu uns gerufen haben oder die nicht zu uns gekommen sind. Wenn wir Zeugen werden, wie ein Kind geboren wird, erleben wir unsere eigene Geburt noch ein Mal. Die Geschichte unserer Geburt wird wieder wach: Waren wir gewünscht oder unerwünscht, waren wir ein “Geschenk oder ein „Unfall“? Wenn wir Zeugen werden, wie ein Kind auf diese Welt kommt, vernehmen wir ein wenig von dem Duft des Jenseits, von da, woher das Kind gerade kommt, wir verbinden uns mit dem Universum und mit dem inneren Kind in uns. All das geschieht, wenn wir dieses Wunder des Lebens erleben, ob es uns bewusst ist oder nicht. Es geschieht einfach und all das Ungelöste, noch Schmerzende und Verknotete wird präsent und wirkt bei unser Arbeit als Geburtsbegleiter mit, denn wir sind zu jedem Augenblick mit unserer kompletten Lebenserfahrung da.

Wir sprechen und handeln nicht nur aus unserem Kopf und nicht nur aus reinem Fachwissen heraus, sondern aus unserem ganzen Erfahrungsschatz. Und je bewusster, je reiner und je mehr im Frieden wir mit uns selbst sind, desto unbelasteter können wir Frauen auf dieser Reise ins Muttersein begleiten. Denn Konflikte und Missverständnisse kommen nicht zuletzt dadurch, dass jeder von den Beteiligten etwas Eigenes aufarbeitet und eigene Themen auf das Gegenüber projiziert.

Ich kann Ihnen helfen, das Geheimnis ihrer eigenen Geburt zu entschlüsseln, damit Sie unbelastet andere Frauen dabei begleiten können. Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin.

Für alle anderen heilenden Berufe gilt genau das Gleiche: Um Projektionen zu vermeiden, müssen wir zunächst mit uns selbst ins Reine kommen. Bitte lesen Sie dazu mein Artikel „Für Fachleute auf dem Gebiet der menschlichen Seele“.

Über mich

Inga Erchova ist Dipl.-Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin und dreifache Mutter. Erfahre mehr über sie und ihre Arbeitsweise…

Buchvorschau

Jede Mutter kann glücklich sein

Psychotherapie am Telefon oder Online

Nicht immer müssen wir mit dem Therapeuten im gleichen Raum sein. Das Telefon bietet den Vorteil, dass man in vertrauter Umgebung eigener vier Wände bleibt und sich dadurch besser öffnen kann. Bei einer Online-Sitzung vergisst man oft die räumliche Distanz und einige Zeitzonen Zeitunterschied.

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