Allein sein – Belastung oder Geschenk?

Wenn du an die Einsamkeit denkst, was kommt dir zuerst in den Sinn? Welches Gefühl verbindest du mit der Einsamkeit?

Diesen Sommer durfte ich gleich zwei  Mal jeweils eine Woche lang die Einsamkeit erleben.

Als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern bin ich selten allein. Die knappen Stunden alleine, während die Kinder in der Schule oder im Kindergarten sind, sind schnell gefüllt mit Arbeit, Besorgungen und Haushalt. In den Ferien fällt die kostbare Zeit alleine ganz weg. Ich merke, dass es mir in der Ferienzeit schwerer fällt, mich um die Kinder zu kümmern. Die Kraft, ihnen Zuwendung zu schenken, schwindet, das Nervenkostüm wird dünner und die Geduld umso knapper. Die Zeit alleine gibt mir also die Möglichkeit, wieder zu mir zu finden und Kraft zu tanken. Doch nicht immer erleben wir es so.

Als ich noch vor einem Jahr unerwartet eine Woche lang Zeit für mich „geschenkt“ bekam, während meine Kinder mit ihrem Papa kurzfristig in Urlaub gefahren sind, fiel ich wie in ein Loch. Die absolute Stille im Haus war unerträglich. Ich suchte mir schnell einen Sprachkurs, der mich fünf Stunden am Tag eine Woche lang beschäftigt hielt. So kam ich über die Zeit hinweg.

Diesen Sommer fühlt sich für mich die Zeit alleine wie ein Geschenk. Die erste Woche bin ich zuhause geblieben. Ich genoss die Ruhe, die Stille, das Faulenzen, das Nichtstun und niemanden bedienen zu müssen. Ich spielte ausgiebig Klavier, pflückte Kirschen im Garten direkt in den Mund, bis ich satt war oder fuhr mit dem Fahrrad bis nach Dänemark. Ich ging zum Strand, legte mich hin und schloss die Augen – was für ein Luxus, auf niemanden aufpassen zu müssen! Ich las bis tief in die Nacht, schlief mit offener Balkontür, wurde von Möwen in den Schlaf gesungen und morgens wieder aufgeweckt. Ich frühstückte ausgiebig lang und ging abends Tangotanzen.

In der zweiten Woche entschloss ich mich zum Tapetenwechsel und fuhr nach Berlin. Hier traf ich Laura – Tango-Lehrerin, die ich vor einiger Zeit beim Festival kennenlernte und die mich sehr bewegte. Zu ihr spürte ich sofort eine tiefe Verbindung. Ich lernte mit ihr Tanzen und am Abend gingen wir zusammen zu Berliner Milongas (Tangotanzabende).

Obwohl ich aus meiner früheren Zeit in Berlin noch viele Leute kenne, beschloss ich mich bewusst, niemanden anzurufen. Nur die Zeit mit meiner Lehrerin sollte im Mittelpunkt stehen, ihre Stimme und Worte sollten in mir ihre Nachwirkung entfalten.

In der übrigen Zeit genoss ich die Einsamkeit. Der Lärm der Großstadt stand im Kontrast zu der Stille in mir. Ich fühlte mich wie im Auge des Wirbelsturms, wo alles wie in der Zeitlupe stehen bleibt. Ich habe nur wenige Worte am Tag gesprochen, und das entspannte mich.

Wenn man alleine ist, fehlt die Erinnerung von außen daran, wer man eigentlich ist, oder? Wenn meine Kinder zum Beispiel um mich herum sind und ständig etwas von mir verlangen, dann erinnern sie mich konstant daran, dass ich Mutter bin und dies oder jedes zu tun habe. Wenn sie nicht da sind, „vergesse“ ich es fast. Ich liege im Park auf dem Rasen mit geschlossenen Augen, lasse die Sonnenstrahlen meine Haut erwärmen, tauche in die Geräuschkulisse hinein, nicke wie im Sekundenschlaf weg und vergesse für einen Moment, wo ich eigentlich bin, und wer ich bin. Ich musste mich einen Moment sammeln, um mich wieder daran zu erinnern, verrückt.

Wenn die Referenz von außen fehlt, kommt unser Innenleben umso mehr zum Ausdruck. Die Einsamkeit lässt das Innere in uns aufsteigen: die Nöte und die Sorgen, das Nicht-Abgeschlossene, das Unfertige, das Suchende und das Wollende. Man kann hineinlauschen, oder davon rennen, je nachdem, wie wir uns gerade fühlen. Die Zeit alleine kann als belastend oder entspannend empfunden werden, doch sie hilft immer der Seelenhygiene und ist ein guter Indikator unserer aktuellen seelischen Verfassung.

Was ist die Einsamkeit für dich im Moment?

Mit dem Leihfahrrad durch Berlin

Die späte Milonga

Mit Laura <3

Der falsche Postbote.

Foto: Bauforum24

 

Sonntagabend Zuhause. Es klingelt an der Tür. „Na, wer klingelt denn um diese Uhrzeit?“, fragte meine Tochter verwundert.

„Hallo?“, – melde ich mich an der Sprechanlage.

„Post!“, – sagt eine Frauenstimme, forsch und leicht drängelnd, so wie ein gewöhnlicher Postbote es sagen würde.

„Am Sonntag?“, – frage ich ungläubig zurück.

„Ja!“ – ziemlich frech und diesmal deutlich drängelnder sagt die Stimme, und fügt dann hinzu: „Ich muss für meine Freundin etwas einwerfen“.

Wie fremdgesteuert drücke ich auf die Taste und mache ihr die Hauseingangstür auf.

Schon wenige Augenblicke später überkommt mich unbehagliches Gefühl, wie aus dem Nichts überrollt worden zu sein. Das Gedankenkarussell geht los: „Sie hat mich aber leicht um den Finger wickeln können. Wer ist sie überhaupt und warum klingelt sie bei mir? Als würde sie gewusst haben, dass sie bei mir ein leichtes Spiel hat. Warum habe ich nicht weiter nachgefragt? Warum war ich so leichtgläubig und nachgiebig? Es könnte ja auch nur ein Trick gewesen sein, um ins Haus hereinzukommen. Usw., usw.

Schnell wurde mir klar, hier wurden Seiten in mir belebt, mit denen ich kein Freund bin – mein Schatten. Diese unbeliebten Seiten von mir sind meine alten Bekannten – die Unfähigkeit, meine Grenzen zu bewahren, Nein zu sangen, kontra zu geben oder schlagfertig zu antworten. In mich kann man so hineingreifen, wie in einen Sahnepudding. Wie weiche Butter für ein Messer leiste ich keinerlei Widerstand. Bzw. doch, wenn ich die Zeit zum Nachdenken habe, aber nicht wenn sich der Autopilot einschaltet und die gewohnten Muster automatisch abspielt.

Bekannt ist mir das alles ja schon lange und ich arbeite auch schon lange daran. Die Situation hat mir nur gezeigt, dass ich mit meiner Arbeit offenbar noch nicht so weit gekommen bin. Da kommt Ärger hoch.  Die eigenen Schwächen so leicht vorgeführt zu bekommen, uff. Dann die erste Entwarnung: Zumindest konnte ich den aufgekommenen Ärger gleich lokalisieren und habe ihn nicht etwa an meinen Kindern abreagiert. Gut gemacht! Erst später am Abend, wenn meine Kinder im Bett waren, habe ich mir den Vorfall noch mal vorgenommen, mich in eine entspannte Lage begeben und in mich hineingeschaut.

Zunächst habe ich den Vorfall wie in Zeitlupe noch einmal durchlebt und auf meine Gefühle in jedem Augenblick geachtet.

  • Es klingelt: Mich treibt die Neugier zur Sprechanlage. Was ich erwarte? Einen netten Überraschungsbesucher vielleicht, der sagt: „Hey, wie geht es dir? Wollte nur kurz Hallo sagen.“ Fehlanzeige, *grmpf*.
  • Die Stimme: „Post!“: Ich spüre meinen Zweifel, doch der Nachdruck der Stimme lässt meine Skepsis weichen. Die Stimme klingt forsch und frech. Ich merke, da ist mehr im Spiel und schaue jetzt in meine Vergangenheit: Wann habe ich mich so ähnlich gefühlt? Tatsächlich hat mich meine (sehr dominante) Mutter oft gedrängelt. „Los, los, los, los!“ peitschte sie mich an, damit sie ihren Alltag bewältigt bekommt. Ich erinnere mich gut an das Gefühl, wie von einer Asphaltwalze überrollt zu werden, absolute Ohnmacht. Ich hatte keine Chance, ihr etwas entgegenzusetzen und fügte mich dem Druck. Und ja, mit der Zeit wurde daraus Automatismus, der offenbar bis heute andauert, besonders wenn dieser Druck wie aus dem Nichts kommt und mich unvorbereitet trifft.
  • „Ich muss etwas für die Freundin reinwerfen“. Dieser Satz hat eine andere Seite in mir berührt – nett zu anderen sein zu wollen (oder müssen?) Etwas für die Freundin, wie kann ich da Nein sagen? Es kam mir nicht mal in den Sinn zu fragen, warum sie dann bei mir klingelt? „Entschuldigen Sie, ich kenne Sie nicht und mache nicht auf“, würde ich jetzt sagen wollen. Doch ich wollte nett sein, Ja sagen, helfen. Wo kommt das wieder her? Ich schaue wieder in meine Kindheit hinein und werde sofort fündig: Ich durfte nie frech sein, ausgelassen toben oder mir „Blödsinn“ erlaufen. Das gewünschte Bild, das ich abgeben musste war ein gut erzogenes, „seriöses“ Mädchen ohne „Flusen“ im Kopf. Bis heute vermisse ich diese freche Seite in mir. Ich denke, daher kommt meine Unfähigkeit, witzig zu sein, anzuecken oder zu provozieren, denn dann bin ich ja nicht „seriös“. Auch diesen Knopf in mir hat die vermeintliche Postbotin in der kürzesten Zeit drücken können.
  • Ich realisierte, dass der Ärger, den ich kurz nach dem Türöffnen verspürt habe, sich in Wirklichkeit nicht gegen die Frauenstimme von der Straße richtete, sondern gegen meine Mutter. Wahrscheinlich war es tatsächlich nur eine Freundin, die eine Nettigkeit vorbereitet hat. Und ihre freche Art war gar nicht böse gemeint, sondern nur spielerisch. Ich habe sie nur so erlebt. Den Ärger konnte ich nun richtig zuordnen.

Ich konnte meine Ohnmacht wieder spüren. Und ja, als Kind war ich ohnmächtig, weil ich klein war. Heute bin ich groß und kann kontra geben, wenn ich das will. Und wenn es mich das nächste Mal wieder unvorbereitet trifft, werde ich sehen, ob ich im Überwinden meiner Automatismen einen Minischritt weitergekommen bin. Auf dem Weg der Verarbeitung kindlicher Verletzungen werden wir wohl nie wirklich am Ziel ankommen und diese wie ungeschehen machen können, aber es ist wichtig, dass wir diesen Weg gehen und in uns hineinsehen, sonst würden wir die Menschen in unsere Umgebung, besonders unsere Kinder und den Partner, als „Mülleimer“ für all die schlechten Gefühle in uns benutzen. Wollen wir das?

Und so war es am Ende doch ein netter Überraschungsbesucher. Es war mein Schatten, der an der Tür klingelte.

Der Blick in die eigene Kindheit ist das Titelthema bei Eltern.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Eltern (Mai 2018) ist der Blick in die eigene Kindheit das Titelthema. Wie beeinflußt das, was wir als Kinder erlebt haben, unsere heutige Beziehung zu eigenen Kindern? Kann man daran arbeiten, auch wenn man die Vergangenheit nicht mehr ändern kann? Ich durfte mit einem Interview zu der Titelthema-Diskussion beitragen 🙂

 

Abschied am Markusplatz.

Am letzten Tag in Venedig ist uns etwas wiederfahren, was im krassen Kontrast war zu dem Rest der Reise. Wir sahen einem Lebewesen beim Sterben zu, mitten auf dem Markusplatz. Wie es alles geschah.

So wie am ersten Tag beschlossen wir am letzten Tag noch ein Mal zum Markusplatz zu laufen, um im Herzen der Stadt von ihr Abschied zu nehmen. Am Platz taumeln sich Massen von Touristen und Tauben. Es war wie am ersten Tag ein warmer sonniger Tag. Nach einem langen Marsch durch die engen Gassen kamen wir endlich am großen lichtdurchfluteten Platz an. Die Seele fühlte sich befreit und unsere Stimmung war ausgelassen. Kinder stürzten sich ins Gewühle.

Die Hauptattraktion am Platz waren die Tauben. Anders als sonst wo sind die Tauben in Venedig sehr zutraulich, sie laufen einem fast in die Hände. Wenn jemand anfängt, die Tauben zu füttern, sammeln sich in kürzester Zeit große Mengen der Vögel, die sich um die Körner oder Brotkrümel reißen. Sie drängen sich in ihrer Gier, schlagen mit den Flügeln und setzen sich gegenseitig fast auf den Kopf. Es entsteht ein chaotisches Gewirr. Touristen fanden es lustig, sie lockten die Tauben und posierten mit ihnen für die Fotos. Manche scheuchten sie auf, um zu sehen wie sie fliegen, brenzlich nah an Menschen vorbei. Kinder jagten ihnen hinterher.

Dieses Spiel mit füttern, anlocken und wegscheuchen wurde mir langsam unheimlich. Ich spürte in mir ein Unbehagen aufsteigen, es war kein faires Spiel. Die Tauben, geblendet vom leichten Futter, liefen den Menschen buchstäblich in die Arme und wurden selbst zur leichten Beute. Normalerweise sind Vögel für Menschen unzugänglich. Sie sind beflügelt und entwischen leicht. Ihr Element ist der Himmel – für den Menschen unerreichbar. Hier war genau das Gegenteil. Und Menschen können mit leichter Beute nicht gut umgehen.

Die Stimmung bauschte sich auf, einige Kinder wurden übermutig, aggressiv, haben die Tauben mit Fuß getreten. Und dann geschah etwas, was die Stimmung zum Kippen gebracht hat. Am Anfang sah es aus, als würden zwei Tauben miteinander kämpfen. Eine Weile haben Leute „dem Kampf“ zugeschaut, doch dann wurde klar, dass etwas nicht stimmte – die Tauben hingen zusammen und kamen nicht voneinander los. Ein Mann hob die Tauben, und das Problem wurde sichtbar – ein Plastikband, ähnlich wie Zahnseide, war am Fuß der einen Taube gewickelt und der Kopf der anderen Taube steckte drin. Mit einem Nagelknipser hat der Mann versuch, das Band zu durchschneiden, doch für eine Taube kam die Hilfe zu spät. Kinder und Erwachsener haben live erlebt, wie ein Lebewesen vor ihren Augen stirbt.

Kurz bevor die Taube starb, war ihr Blick starr, sie griff nach Luft, die Beine eingezogen. Doch in einem Moment  hatte sie die Gewissheit, dass der Kampf verloren war und dass sie sterben wird. In diesem Moment entspannte sich ihr Körper, die Beine streckten sich aus, sie ließ los und atmete tief und langsam aus. Es war kein leichter Anblick. Einige haben sich die Augen zugehalten, andere liefen weg.

Wir alle waren sehr ergriffen. Der Tod, wenn er in die Nähe kommt, fühlt sich kühl und schattig an, wie ein kalter Zug durch die Tür ins Jenseits. So haben wir mit gedeckter Stimmung den Markusplatz verlassen und sind dann auf den Kirchenturm der San Giorgio Kirche hochgefahren, die gegenüber dem Markusplatz auf der anderen Seite der Lagune auf eigener Insel steht. Hier oben genossen wir den atemberaubenden Blick auf die Stadt und waren dem Himmel sehr nah. Eigenartig sahen die Menschenmassen auf dem Hauptplatz von da oben aus wie die Tauben, die sich drängen und gegenseitig auf die Füße treten.

Wir sahen zu allen Richtungen. Irgendwas sagte mir meine Tochter: Mama, wenn wir sterben, dann fliegen wir zu der Taube.

Sonnige Grüße aus Venedig.

Ich habe es getan – alleine mit drei Kindern eine Stadtreise gewagt. Und so sind wir gerade in Venedig! Venedig ist zauberhaft: hier gibt es keine Autos, die ganze Stadt sieht aus wie eine einzige Theater-Kulisse und das Wasser ist allgegenwärtig. Ja, Venedig ist mit dem Meer verheiratet und diese Ehe schein unerschütterlich.

Nun erleben wir die Abenteuer dieser Stadt live und direkt, besuchen Sehenswürdigkeiten, fahren mit Vaporetto (Wasserbus) und essen jeden Tag italienisch. Alles ist ein wenig surreal und es wird noch eine Weile dauern, bis sich die Eindrücke sacken und ich sie verarbeiten kann. Daher wird noch ein weiterer, ausführlicher Post folgen, in dem ich nicht so sehr das sehenswerte beschreibe (dafür gibt es ja genügend Reiseführer), sondern eher die Fragen für mich beantworte: Lohnt sich eine teuere Reise mit Kindern? Was ist der Gewinn vom Reisen mit den Kleinen? Was lernen wir aus dem Erlebten und Gesehenen? Und vielleicht so manche weiteren Fragen, die sich noch ergeben können. Bis dahin genießen wir noch die restlichen Tage hier in der Lagune und schicken sonnige Grüße nach Deutschland!

Wiedersehen mit Barcelona.

Stadtstrand – ein Ort zum Auftanken

Angekommen für ein Wochenende. Der süßliche Geruch der Stadt steigt mir in die Nase beim Aussteigen aus dem Bus am Plaza Catalunya am späten Abend. Der Geruch ist eine Mischung aus Abgasen des Stadtverkehrs und dem Duft der mediterranen Vegetation, Gestank der muffeliger Keller, Kaffee- und Essensgerüche aus Cafés und Restaurants durchdrungen von die Würze auf offener Straße gerauchter Joints.

Diese Stadt lebt auf der Straße. Sie ist ein buntes Taumeln: Taxifahrer warten auf ihre Gäste, Polizisten geben Anweisungen an Touristen, Passanten berühren sich in der Enge fast mit den Ellbogen. Auf der Straße wird gegessen, gehandelt, laut diskutiert, gelacht oder geschimpft. Hier verbringt man viele Stunden am Tag. (Im Vergleich, geht man in Norddeutschland, wo ich gerade lebe, beim chronisch schlechten Wetter nur notgedrungen auf die Straße und kämpft seinen Weg durch den Regen und stürmischen Windböen.)

Barrio Gotico

Barcelona ist sehr dicht und intensiv, wie ein Cortado. Gequetscht zwischen den Bergen auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen hat sie keinen Patz, um in die Breite wachsen zu können, also wächst sie in die Dichte und erstickt fast schon an eigener Intensität. Der Blick in die Nachbarsfenster ist so direkt und unverschont, dass ein Gefühl entsteht als lebe man in einer Wohngemeinschaft mit allen Bewohnern der Stadt. Es ist ein Dorf und doch ein Jungle aus Stein, Stahl und Glas, wenn auch recht filigraner und romantisch wirkender Jungle durch die vielen Türmchen und verschnörkelte Architektur.

Mit dieser Stadt verbindet mich mit Sicherheit die zentrale Erfahrung meines Lebens – meine Geburt als Mutter, daher rüttelt der Besuch dieser Stadt viele Gefühle wach und rührt mich tief. Hier trug ich zum ersten Mal stolz meinen Babybauch, durchlebte die erste Geburt, machte erste unsichere Schritte des Mutterseins; besuchte die ersten Spielplätze, die ersten Kinderärzte, Krabbelgruppen und Müttertreffs. Es gibt fast keine Straße in der Stadt, die ich mit dem Kinderwagen nicht durchlaufen bin. Die Straßennamen klingen bekannt und nostalgisch. Und doch ist die Zeit weit weg, und ich bin jetzt viele Erfahrungen weiter.

Barcelona hat ein großes Herz. Bei meinem ersten Besuch der Krabbelgruppe im Hospital de Sant Pau, wo meine Tochter geboren war, schaute mich die leitende Hebamme Nuria liebevoll in die Augen und fragte: „Na, wie geht es dir?“ Sie war tatsächlich die erste Person, die mich mit meiner damals 6 Wochen alten Tochter nach meiner Befindlichkeit fragte. Überwältigt von der Tatsache, dass sich jemand für mich interessiert, fing ich an zu weinen und prompt meldeten sich viele Mütter und boten mir ihre Hilfe an. Es war so rührend und stärkend, dass die Welt für mich von da an völlig anders aussah.

Ich vor dem Hospital de Sant Pau im März 2007

Diese fremde unbekannte Stadt war für mich mein Dorf zum Kindergroßziehen. Die geselligen Omas im Bus lobten laut wie wohlernährt mein Baby war, sowie meine „Engelsgeduld“ im Umgang mir ihr. Unbekannte Frauen am Strand wiesen mich unaufdringlich und liebevoll auf die Gefahren des Sonne hin und boten die Sonnencreme an, Eltern auf den Spielplätzen teilten großzügig ihr Spielzeug mit meiner Tochter. Jeder Mensch, ob Verkäufer, Apotheker, Kinderarztgehilfin, einfache Passanten schienen ein offenes Auge und ein liebes Wort für mich und mein Baby übrig zu haben. Ich fühlte mich umgeben von Liebe, Aufmerksamkeit und menschlicher Wärme. Die Sonne und das Meer berauschten mich täglich und schenkten Energie.

Heute als dreifache Mama mit größerem Erfahrungsschatz besuche ich die Wiege meiner Mutterseele mit Nostalgie und Freude, dass ich den Draht zu ihr nicht verloren habe. Hier leben immer noch gute Freunde und meine Lehrerin Laura Gutman aus Argentinien führt regelmäßig Weiterbildungen in Familientherapie durch, die ich gerne besuche.

Am letzten Abend vor der Abreise ging es zum Abschied noch zu einer Milonga, um mich von den wehmütigen Tangotönen wegtragen zu lassen. Tango ist eine neue Liebe, die ich nun aus Deutschland mitgebracht habe. Das Leben geht weiter und wir auch.

Ich habe mich bei dieser Stadt nie wirklich bedankt, nun möchte ich es tun. Danke, liebe Barcelona, für deinen Charme und dein Charisma, dein großes Herz und die süße romantische Note. Danke, dass du trotz des Platzmangels eine Zuflucht für viele gestrandeten Seelen bietest. Danke, dass du mich so liebevoll aufgenommen hast und dass du immer noch ein Teil von mir bist. Gracias guapa, te quiero mucho.

Da sein.

Meine Tochter ist krank – sie hat Kopfschmerzen, ihr ist übel und sie liegt im Bett. Mal klagt sie leise, mal stöhnt vor Schmerzen.

Wahrscheinlich ist es „nur“ die Aufregung vor dem anstehenden Zeugnisgespräch in der Schule. Muss sie denn immer so empfindlich sein, alles so sehr zu Herzen nehmen?

Sie ruft nach mir und will, dass ich bei ihr sitzenbleibe.

Ich setze mich zu ihr, halte ihre Hand, streichle sie über den Kopf, atme mit ihr zusammen die Schmerzen weg. Sie beruhigt sich rasch, schließt die Augen, atmet wieder ruhig und scheint eingeschlafen zu sein.

Im gleichen Moment zieht mich eine unsichtbare Kraft wieder weg vom Bett. Ich habe Termine zu bestätigen oder abzusagen, Emails zu beantworten, die Küche zu putzen, und, und, und. Alles scheint mir wichtiger zu sein als bloß da zu sitzen, und nichts zu tun.

Viel lieber wäre mir gerade das Rotieren, Erledigen, Abhacken, Wegschaffen und die langen To-do-Liste abzuarbeiten. Einfach nur da zu sitzen schaffe ich nicht. Ich zähle im Kopf, was ich in dieser Zeit hätte alles erledigen können.

Ich schleiche mich leise aus dem Zimmer und prompt ruft sie wieder nach mir: wieder Schmerzen, wieder Weinen, alles von vorne.

Ich erinnere mich gut dran, als sie noch Baby war und am liebsten die ganze Zeit auf dem Arm verbringen wollte. Sie ließ sich einfach nicht ablegen, nicht im Schlaf, nicht nach dem Essen, nicht gut gelaunt oder sonst wie.

Wenn ich sie schlafend hingelegt habe, ging der Wettlauf um Minuten los: Schaffe ich es, einen Kaffee zu kochen oder auf Toilette zu gehen? Was ist mir gerade wichtiger? Vom Duschen oder in Ruhe zu frühstücken konnte ich nur träumen.

Nun erlebe ich Déjà-vu und gehe pflichtbewusst und doch widerwillig zurück zu ihrem Bett.

Wieder sitze ich da und halte ihre Hand. Sie ist wieder ruhig und ich will am liebsten wieder gehen.

Wenigstens mal das Handy in die Hand nehmen und ein wenig scrollen und lesen? Doch das wäre das Gleiche wie gehen, nur im Geiste.

Dann fällt mein Blick auf meine Hände. Sie scheinen mir heute so rau und überarbeitet, sie sehen aus wie gebrauchte Werkzeuge.

Sie erinnern mich an die Hände meiner Oma, ihre waren riesig groß, unförmig, drahtig, mit ausgeprägten Venen. Hände, die ein Leben lang angepackt und geschaufelt haben. Mit ihnen hat sie wahrscheinlich ihre Familie versorgt. Wie schwer diese Arbeit auch war, blieb sie für mich aber völlig unsichtbar. Was mir von der Oma präsent geblieben ist, ist ihr Lächeln und liebevolles Gesicht, in dem kein Platz war für Kritik oder Erwartungen. Ihr Gesichtsausdruck strahlte immer pure Freude meines Anblickes aus.

Mich trifft der Gedanke: In 20 Jahren wird meine Tochter nicht mehr wissen, was ich an diesem Tag heute alles erledigt habe, doch sie wird sich erinnern, ob ich an ihrem Bett sitzen geblieben bin.

Ich ringe mit mir: Ich kann ihr doch nicht helfen und ihre Schmerzen nicht wegnehmen. Sich muss da einfach nur durch. Und doch, – sagt die andere Stimme,- ich kann ihr helfen, indem ich einfach nur da bleibe. So verdammt einfach und schwer zugleich.

Denn die bloße Präsenz verlangt mir mehr Kraft ab, als alle physischen Aufgaben der Welt zusammen. Sie beansprucht nicht meine Muskeln, sondern schöpft aus meinen seelischen Reserven, die gerade leer sind. Wo finde ich bloß die Kraft?

Es erscheint wieder das strahlende Gesicht meiner Oma und schickt mir die Kraft, die ich gerade brauche. Ich sauge diese liebevolle Energie auf und tue das Schwierigste.

Und hier bin ich – am Bett sitzend, nicht von der Seite weichend, die Hand haltend, präsent, da.

(später aufgeschrieben)

Geburt einer Mutter.

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, wird auch eine Mutter geboren. Aber nicht sofort im Kreißsaal. Das Ankommen in der Mutterschaft dauert einige Zeit. Wann das genau passiert, liest Ihr in diesem Artikel, den ich für babytalk.world geschrieben habe.

Hier geht es zum Artikel:

Die Geburt einer Mutter

Das digitale Dorf und die analoge Einsamkeit.

Es braucht ein Dorf

um ein Kind großzuziehen – sagt man doch so. Man glaubt es kaum, aber ein Kind braucht tatsächlich viele Menschen zum Aufwachsen – wie ein Sicherheitsnetz für die junge Familie, damit sie ihrem Kind genug Liebe geben, genug Nervenstärke bewahren, genug Zeit mit ihm verbringen oder ein gemütliches Zuhause herrichten. Da braucht es schon mal viele Hände. Und so war es früher: Die Großeltern und die Tanten, die Freunde und Bekannte, alle lebten nah beisammen in einer Gemeinschaft und leisteten sich gegenseitig Unterstützung. Die jungen Frauen wurden von den Erfahrenen in die Geheimnisse des Frauseins eingeweiht und auf der Reise der Mutterschaft begleitet. Niemand war alleine. Wir Menschen sind soziale Wesen und fürs Alleinsein nicht geschaffen.

Allein mit dem Kind

Heute sieht das Leben anders aus. Im besten Fall ist es eine mini Familie aus Mutter, Vater und Kind. Eine Oma, die einmal pro Woche vorbeikommt, ist bereits ein Privileg. Doch zu oft ist es nur die Mutter ganz alleine, die ihre Kinder versorgt und null Unterstützung im Alltag erfährt. Wir vereinsamen in Großstädten weit weg von unseren Herkunftsfamilien. Das Verhältnis ist aber ohnehin schon so gestört, dass man sich lieber nicht ins eigene Familienleben einmischen lassen möchte. Der Alltag mit Kindern gefüllt von Einsamkeit zerrt an den Nerven. So kann die Mutter nicht ein warmer und weicher Zufluchtsort für ihre Kinder sein, am Limit ihrer Kraft mutiert sie zur chronisch genervten Furie. Wer viel gibt, muss emotional gut gepolstert sein, denn aus dem Leeren kann man nichts geben.

Das digitale Dorf

Vor dieser armseligen Wirklichkeit kommt uns das neue digitale Zeitalter ja fast wie ein Segen vor. Es schafft Menschenverbindungen und füllt uns mit Informationen. Man ist mit dem guten Rat und herzlichem Trost für einander da. Mütter bekommen Tipps für die Alltagsbewältigung. Man findet Verbündete und Gleichgesinnte. Es gibt Foren und Magazine, Interessen-Gruppen, Erklär-Videos, kreative Ideen und grenzenlose Inspiration. Man stellt auch sich selbst gern ins Rampenlicht und präsentiert das eigene Leben von der besten Seite. Es ist sehen und gesehen werden. Nun ist man nicht mehr allein?

Die kritischen Stimmen

Es ist alles so schön bunt hier, in der digitalen Welt, doch es werden Stimmen lauter, die uns das Vergnügen nehmen wollen mit dem Vorwurf, durch die übermäßige Mediennutzung die Beziehungen im realen Leben zu vernachlässigen. Das Smartphone wird zum Hassobjekt erklärt, die gesenkte Kopfhaltung – zum Sinnbild der Verblödung und die Unfälle beim Handynutzen zur Zielscheibe für Spott. Wie die Parallelwelt neben der Digitalen fristet dabei das reale Leben sein ärmliches Dasein.

Doch sind die digitalen Medien wirklich schuld an unseren missglückten Beziehungen, fehlenden Gesprächen und seelischer Leere?

Zugegeben, das Netz hat Suchtpotential. Es ist schon schlau eingefädelt von Twitter und Co. wie sie ihre Nutzer bei Laune halten. Wir unterhalten uns ja nicht nur, wie sammeln Herzchen, Retweets, Follower, Kommentare, batteln uns gegenseitig an, bekommen Bestätigung und wollen immer mehr davon.

Schaft Vernetzung auch Verbindung?

Neue Medien sind natürlich nur der Sündenbock, auf den wir die Last abschieben. Wir verschweigen und verleugnen uns etwas viel Wichtigeres – unsere Unfähigkeit, eine innige Beziehung mit anderen Menschen einzugehen. Auch unseren Kindern weichen wir lieber aus und da kommen die smarten Geräte ja gerade recht. Es ist zu bequem, die Kids mit dem iPad alleine zu lassen und ein wenig Ruhe zu genießen. Wir sind schließlich zu erschöpft, um uns mit den Kleinen zu beschäftigen, auch wenn wir wollten. Im Alltag sind wir ja immer noch alleine.

Das Netz leistet uns zwar große Abhilfe, dem richtigen Problem – unserer Vereinsamung – hilft es aber nicht. Es schenkt uns Herzchen, erwärmt aber nicht unser Herz, gibt Ideen fürs Leben mit Kindern, beschert aber keine quality time mit ihnen, gibt uns Follower, schafft uns aber keine echten Freundschaften, berieselt uns mit Unterhaltung und lässt uns ins Bodenlose fallen, wenn diese „Haltung“ weg ist.

Eine menschliche Verbindung, was ist das? Wir alle haben das Bedürfnis, gesehen, gehört und verstanden zu werden, Kinder noch tausendfach mehr als wir. Es ist jedoch anstrengend und ungewohnt, dem anderen Menschen gegenüber zu sitzen, durch die Augen bis in sein Herz zu schauen, erkennen, was er oder sie durchmacht, mitzufühlen und einen gehaltvollen Austausch stattfinden zu lassen. Wir haben es nicht gelernt und können es daher nicht bieten. Zu schade, denn durch eine menschliche Verbindung werden Gesichter nicht nur blau angeleuchtet, sie lässt diese richtig erstrahlen.

Na, noch schnell ein Paar passende Tipps googeln? 😉

Die Werbekampagne „The more you connect, the less you connect“ zeigt, wie alleine und unsichtbar sich Menschen fühlen, wenn der andere geistig abwesend ist.

Nach Hause kommen. Oder warum wir uns an Weihnachten so oft streiten.

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sehnen wir uns nach der Wärme und Geborgenheit eines Familiennestes. Wann, wenn nicht an Weihnachten möchten wir ein Teil einer glücklichen Familie sein? Viele getrennte Eltern rufen „Waffenruhe“ auf und vereinen sich für die Feiertage, um den Kindern wenigstens für ein Paar Tage die intakten Familienverhältnisse vorzuleben. Und wer am Heiligabend alleine ist, dann weiß er spätestens dann, dass er keine richtige Familie hat, oder?

Mein Platz in der Familie

Erwachsene Kinder fahren zu ihren Herkunftsfamilien hin, um sich einmal im Jahr als eine Gemeinschaft zu spüren: Das sind wir, wir sind eine Familie. Die Bilanz des Jahres wird gezogen, die Veränderungen realisiert, die Gewinner werden gefeiert und die Verlierer bemitleidet. So wird der eigene Platz und „Stellenwert“ in der Familie wieder bewusster. Und das birgt Konfliktpotenzial, denn in seltensten Fällen fühlen wir und geliebt und angenommen so, wie wir sind.

Die Enge und die Dichte dieser Tage lässt Themen auftauchen, denen wir in der restlichen Zeit schön aus dem Weg gehen konnten. Nun werden sie richtig präsent und machen dicke Luft. Doch die Hoffnung bleibt, dass sich die Gemüter durch das Kerzenlicht, Geschenke und gutes Essen besänftigen lassen. Man spielt das Spiel mit: Das Heiligabend-Spektakel wird wie auf der Theaterbühne aufgeführt. Die Erwartungen an Harmonie und Glück stapeln sich hoch wie ein Kartenhaus. Und wenn der Perfektionsdruck ins Unermessliche steigt, bricht das Kartenhaus in sich zusammen. Nun zeigt sich die Kehrseite der Familie – das Dunkele, das Unausgesprochene, das Verdrängte und das Hässliche. Spätestens am nächsten Tag fallen die Masken und die Kaskaden der Vorwürfe und Schuldzuweisungen überschlagen sich. Es wird so richtig hässlich.

Ein beliebtes Thema, das jetzt „aufgewärmt“ wird ist die Geschwisterrivalitäten, unfaire Elternpräferenzen oder die Machtverhältnisse in der Familie. Das geliebte und ungeliebte Kind streiten sich, Geschenke werden vergleichen, Liebe- und Treuebekenntnisse werden aufgewogen. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt. Versteckte Anerkennung oder Missbilligung werden aufgedeckt. Durch die Geschenke bekommt die Zuneigung einen monetären Wert. Aber nicht nur die Wertigkeit zählt, sondern das Kennen der Wünsche und Vorlieben.

Die Zeit der Umbrüche

Weihnachten ist die Zeit der Umbrüche und Veränderungen: Krankheitsausbrüche und Schübe finden pünktlich zu Weihnachten statt. Einige Paare trennen sich kurz davor um sich die unerträgliche Glücklichsein-Schauspielerei zu ersparen. Unternehmen entlassen ihre Mitarbeiter gerne am letzten Arbeitstag vor Weihnachten. So wissen diese nicht, wie es für sie im nächsten Jahr weiter geht und „feiern“ mit der Ungewissheit.

Es ist symbolträchtig, dass das Familienfest schlechthin auf die dunkelste Zeit des Jahres fällt. So wird auch das Dunkle in jeder Familie belebt. Besonders, wenn es ansonsten stark unterdrückt wird. Doch wie dieses Fest nah der Wintersonnenwende liegt und die Tage von nun an wieder länger werden, so wenden wir uns auch bald wieder den hellen Seiten des Lebens, wenn wir dem Dunklen einmal Luft gemacht haben.

Am Heiligabend vormittags trifft man draußen oft auf Männer, die mit langen Gesichtern alleine spazieren gehen, um ihren Harmonie besessenen Ehefrauen zu entfliehen. Ich kann sie gut verstehen.

„I’m coming home for Christmas, if only in my dreams“ – spielt in meinem Kopf. Nur im Traum wird wohl meine Familie so sein, wie ich sie mir wünsche.

Über mich

Inga Erchova ist Dipl.-Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin und dreifache Mutter. Erfahre mehr über sie und ihre Arbeitsweise…

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Jede Mutter kann glücklich sein

Psychotherapie am Telefon oder über Skype

Nicht immer müssen wir mit dem Therapeuten im gleichen Raum sein. Das Telefon bietet den Vorteil, dass man in vertrauter Umgebung eigener vier Wände bleibt und sich dadurch besser öffnen kann. Bei einer Sitzung über Skype vergisst man oft die räumliche Distanz und einige Zeitzonen Zeitunterschied.

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