Neuer Artikel: „Dein Wunsch ist mir Befehl.“

Es ist ein neuer Artikel im Bereich „Artikel“ auf meiner Seite erschienen. Es handelt sich um ein Thema, das mir persönlich sehr vertraut ist, nämlich, wie wir mit den Wünschen anderer Menschen umgehen? Es prallen im Alltag ständig Wünsche aufeinander. (Alle wollen was von mir, höre ich oft.) Auch wir haben Wünsche, die wir oft nur schwer kommunizieren oder nicht einmal erkennen können. Im Artikel ist das Phänomen beschrieben, wenn wir uns von fremden Wünschen wie fremdgesteuert fühlen und die Verbindung zu uns sofort verlieren. Kennst du das auch? Berichte über deine Erfahrungen. Hier geht es zum Artikel „Dein Wunsch ist mir Befehl.“:

KI als Projektionsfläche.

Hast du schon mal versucht, mit ChatGPT eine Unterhaltung zu führen? Das klappt erstaunlich gut, ein wirklich täuschend humanes Erlebnis bis auf eine Ausnahme: Er beendet die Unterhaltung fast nie von sich aus. Jede Antwort beinhaltet am Ende eine Frage und eine Einladung, die Unterhaltung fortzuführen, so dass du am Ende „Schluß machen“ muss. Das kostet tatsächlich Überwindung angesichts so einen netten und zuvorkommenden Gesprächspartner. Man ist am Ende fast schon erschöpft. 

Abgesehen davon erlebt man so viel Schmeicheleien selten im wahren Leben: Man kann sich ein Kompliment sagen lassen oder Lob aussprechen. Ich merke, dass ich bei manchen Promts plötzlich verlegen werde. Es ist doch niemand auf der anderen Seite, nur ein Computer. Wir Menschen sind aber so gebaut, dass wir unsere Innenwelt nach außen projizieren. Wir sehen im Außen eigentlich nur uns selbst und das, was wir sehen wollen: unsere Wünsche, Ängste, unsere Limits oder Potentiale. 

Ich bin wirklich gespannt auf die „menschlichen“ Anwendungen von KI im alltäglichen Leben und würde mich selbst gerne an der Entwicklung beteiligen. I’m offen for offers! 

Fotoprojekt „Toxische Mutterliebe“

Dieses Fotoprojekt ist ein Netzfund, der Autor oder Autorengruppe ist dabei abhanden gekommen. Fotos sind eine schonungslose und manchmal brutale Darstellung der toxischen Auswüchse der mütterlichen „Zuwendung.“ Es ist leider so, dass wenn wir unsere Wunden nicht geheilt haben, dann ist unsere Liebe schädlich für den anderen. Was wir in uns nicht sehen, projizieren wir ins Außen, in erste Linie auf unsere Kinder: unsere Defizite, unsere unerfüllten Wünsche, unsere Verletzungen und Sehnsüchte. Daher ist es so wichtig, dass wir Mütter unsere Wunden heilen, erst dann können wir unsere Kinder unbefangen und bedingungslos lieben.

 

Interview mit Elterngespräch – ein Podcast von Eltern.de

Persönlichkeitsverlust im Wochenbett.

Und noch ein gelungenes Interview, wie mir scheint, das „Das Elterngespräch“ – die Podcastreihe vom renommierten Magazin „Eltern“ mit mir geführt hat. Diesmal ging es um das verbreitete Gefühl, das viele junge Mütter im Wochenbett empfinden, nämlich nicht mehr die alte zu sein, sich nicht mehr wieder zu erkennen und damit zu kämpfen, eine neue Identität zu finden.

Dieses Thema ist sehr ausführlich in meinem Buch im Kapitel über das Wochenbett beschrieben. Es ist ein Phänomen, das uns sehr unerwartet trifft, denn wir haben uns bisher mit unserer angelernten Identität im sozialen und beruflichen Leben gemütlich gemacht. Wir tragen eine Maske, die ein gewünschtes Bild nach außen abgibt. Nur just im Moment des Mutterwerdens zerbröselt sie wie eine alte aufgesetzte Fassade und offenlegt ihr falsches Dasein. Sie trägt nicht mehr und wir wollen sie auch nicht mehr tragen. Das ist der Grund, warum wir im Wochenbett oft die Kontakte zu unseren alten Freunden und Bekannten meiden, nicht ans Telefon gehen und uns zurückziehen. „Sie rufen doch noch die Frau an, die ich früher war und die ich nicht mehr bin.“ lautet dann oft die Antwort.
Aber wer sind wir jetzt?

Dieser und einigen anderen Fragen geben wir in diesem Interview auf den Grund, aber noch viel mehr und tiefer in meinem Buch. Hört gerne rein! https://open.spotify.com/episode/1M017SKXypt7lpTIbdhg8V?si=1f58295fa8de458e

 

Podcast-Interview für „Muttergefühle“

Wie viel von unserer Kindheit steckt noch in uns, wie wurden wir geprägt? Was macht das Erlebte mit uns? Und was davon nehmen wir mit, wenn wir selbst Mutter oder Vater werden?
Darum geht es im neuen Podcast-Interview, das Katharina Fuß für ihre Podcast-Reihe Muttergefühle mit mir geführt hat.

Wir haben darüber gesprochen, welche Bedeutung unser inneres Kind und unsere frühe Kindheit darin spielt, wie wir selbst heute als Eltern agieren. Außerdem hat sich Katharina auf eine Zeitreise mit mir eingelassen, die ich normalerweise mit Klientinnen mache, wenn es darum alte Erfahrungen aufzuarbeiten. Tune in!